Seit Oktober 2018 sind Vergabeverfahren im Oberschwellenbereich zwingend elektronisch abzuwickeln (eVergabe). Im Unterschwellenbereich ist eine elektronische Abwicklung zwar nicht zwingend, aber in der Praxis durchaus üblich. Bei der eVergabe erfolgen die Übermittlung von Bekanntmachungen, das Zurverfügungstellen von Ausschreibungsunterlagen und die Kommunikation zwischen dem Auftraggeber und den Unternehmern elektronisch. Die elektronische Abwicklung von Vergabeverfahren erfolgt über eVergabe-Portale. In Österreich sind am öffentlichen Beschaffungsmarkt mehrere Anbieter von eVergabe-Portalen tätig, so auch die Wiener Zeitung.

Die Wiener Zeitung bietet seit über 15 Jahren umfassende Services für Auftraggeber und Auftragnehmer. Mit ihren eVergabe-Produkten lieferanzeiger.at und auftrag.at deckt sie ein breites Spektrum an Informationen, Dienstleistungen und Hilfestellungen am elektronischen Beschaffungsmarkt ab.

  • Auf lieferanzeiger.at können Auftraggeber ihre Ausschreibungen inklusive Kerndaten eingeben und sowohl national als auch EU-weit veröffentlichen. Die rechtskonforme Abbildung der gesetzlichen Vorgaben im Tool ist dabei garantiert. Zum Leistungsspektrum zählen u.a.:

  • auftrag.at ist der Counterpart zu lieferanzeiger.at für Auftragnehmer und eine der größten Ausschreibungsdatenbanken Österreichs. Unternehmen unterschiedlicher Größe beziehen derzeit eines der vier Abonnements und lassen sich täglich über aktuelle Ausschreibungen automatisch informieren. Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren, die über die eVergabe-Lösung der Wiener Zeitung ausgeschrieben wurden, ist kostenlos und lediglich mit einer Registrierung verbunden. Zu den Services zählen u.a.:


Weitere Anbieter von eVergabe-Portalen in Österreich sind unter anderem:

  • Auftragnehmerkataster Österreich (ANKÖ)
  • vemap
  • ProVia (ASFiNAG und ÖBB)
  • Bundesbeschaffung GmbH (BBG)